Weil es in letzter Zeit nach außen hin ruhiger um uns war, und es einige Anfragen von unseren Siedlern bezüglich des Projektstandes gab, möchten wir euch an dieser Stelle ein kurzes Statement geben.
Wir arbeiten selbstverständlich mit vollem Elan weiter an dem Projekt und stehen weiterhin im engen Kontakt mit der INeG und anderen Projektpartnern. Es gab inzwischen Treffen mit dem Bezirksbürgermeister und Vertretern der Stadt Mülheim.
Der plötzliche Politikwechsel führte zu Unsicherheiten, manche Punkte des Projektes sind nun ungeklärt. Wir sind, genauso wie unser Ingenieurbüro, an der Sache dran, beobachten die Ereignisse und stehen auch mit Vertretern der Regierung in Kontakt. Vollständige Aufklärung erhalten wir wahrscheinlich erst nach Antritt der neuen Regierung.
Je nach Ergebnis, müssen manche Teile des Projektes neu bewertet und geplant werden. Auch haben sich neue technische Anpassungen ergeben. Das Ganze führt leider zu Verzögerungen.
Aufgrund dessen haben sich nun auch die Fertigstellung des Businessplans und die Beantragung des Kredits (geht nicht ohne Businessplan) nach hinten verschoben.
Auch insgesamt dauert leider alles länger, als wir uns das ursprünglich erhofft haben (Anträge, Genehmigungen, Anfragen, Nachreichungen).
Wie einige von euch bestimmt schon mitbekommen haben, hat Fritz inzwischen seine Wärmepumpe eingebaut bekommen. Sein Haushalt dient uns nun als „Testballon“. Eine Erkenntnis, die wir aus der Sache ziehen konnten, ist beispielsweise, dass trotz der schlechten Dämmung unserer Häuser, durchaus ein effizientes Heizen bei niedriger Wasserkreislauftemperatur möglich ist. Wir konnten anhand seines Projektes viel zum Prozess der Antragstellung lernen, insbesondere wenn es um das Thema Förderung geht.
Wir melden uns wieder bei euch, sobald wir relevante Fortschritte erzielt oder andere Neuigkeiten haben.